Einweihung der Mensa

 

 

Aufatmen nach langer Bauzeit

Mensaanbau an Goetheschule eingeweiht – 120 Essen täglich

Bedingt durch den Pakt für den Nachmittag wurde ein neuer Gebäudetrakt an der Goetheschule notwendig. Zuständig für die Nachmittagsbetreuung an dieser Grundschule ist die stellvertretende Schulleiterin Renate Kristin. Als Motto der Einweihungsfeier schlug sie vor: „Wir haben es geschafft.“ Scherzend fügte sie an: „Und sind sogar noch vor dem Berliner Flughafen fertig geworden.“ Für die provisorische Übergangslösung im Vereinsheim des Turnvereins dankte die Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl. In Richtung des Vorsitzenden Rainer Volk sagte sie: „Das ist nicht selbstverständlich, zumal es noch in die Verlängerung gehen musste.“ Beim Pakt für den Nachmittag nimmt der Landkreis eine Vorreiterrolle ein. Nach den Sommerferien werden 30 Schulen daran teilnehmen. „Um gute Angebote machen zu können, sind gute Räume wichtig“, betonte die Schul- und Baudezernentin. Mit dem Ergebnis in Großen-Buseck zeigte sie sich sehr zufrieden. Die Mensa ist durch die großen Fensterflächen hell geworden, innen dominieren die freundlichen Sommerfarben gelb und orange.

Der vom Architekturbüro Wassermann & Güntert (Gießen) geplante Neubau wurde direkt an die bestehenden Betreuungsräume angegliedert. Die Mensa umfasst 95 Quadratmeter, der Küchenbereich inklusiv Flur, Lager, WC und Umkleide 34 Quadratmeter. Die Kosten belaufen sich nach aktueller Prognose auf 510 Tausend Euro. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent durch Mittel des kommunalen Investitionsprogramms des Landes Hessen gefördert.

Kollegium und die Nachmittagsbetreuer, die die Kinder von der Baustelle fernhalten mussten, können endlich aufatmen. Ohne Unterstützung des Landkreises bzw. eines Hausmeisters musste der Umzug gestemmt werden. Schulleiterin Monika Hölkeskamp dankte insbesondere Kerstin Zipf (Leiterin des Ganztagsangebotes) und Betreuer Alexander Kühn für ihren tatkräftigen Einsatz.

120 Essen werden pro Tag ausgegeben. Es ist vorgesehen, dass die Mahlzeiten in zwei Schichten eingenommen werden. Ein gutes pädagogisches Konzept und ein gutes Mittagessen ist für jedes Kind ein Plus, so Bürgermeister Dirk Haas. Die Mensa sei für die Mittagsbetreuung und für die „Schule im Herzen von Großen-Buseck“ sehr wichtig. Durch die variable Möblierung ist eine weitergehende Nutzung möglich.

Caterer Werner Spaar sorgt für vielfältige Speisen. Eben diese Vielfalt der Speisen war das Thema beim ersten Gesangsvortrag der Kinder unter Leitung von Regina Köther. Später begeisterte eine kleinere Gruppe mit einem Rap auf Busecker Platt, den sie mit Rita Mattern einstudiert hatte. Darin hieß es: Eässe dou mir joa so gern, häi in de Schul un aach deheem. …. Nix vedrebbelt und nix verschütt, goure Abbeditt! – Dem ist nichts hinzuzufügen.

Siglinde Wagner